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Pflanzen können sich erinnern und lernen auch ohne Gehirn

Sonntag, den 26. Januar 2014, Quelle: grenzwissenschaft-aktuell
  
Während die Fähigkeit sich zu erinnern und zu lernen bislang ausschließlich Menschen und Tieren zugesprochen wurde, belegen neuste Experimente australischer Biologen nun, dass auch Pflanzen dazu in der Lage sind. Die Entdeckung ist umso erstaunlicher, als dass es den Pflanzen schließlich an einer gehirnartigen, neuralen Struktur fehlt, wie sie bislang eigentlich als Grundvoraussetzung für diese Fähigkeit galt. Die Ergebnisse stellen die bislang sicher geglaubten Grenzen zwischen Pflanzen- und Tierreich - und damit auch zu uns Menschen - radikal in Frage.


© Bouba (Creative Commons)
Mimosenpflanze. 

Die Natur, das Essen, der Tod und wie alles zusammenhängt...

Freitag, den 04. Oktober 2013, geschrieben von Denk Mal

Unter der Natur stellt sich natürlich spontan erstmal jeder etwas anderes vor. Die Natur sind undurchdringliche Regenwälder, unberührte Prärien, leuchtend blaue Ozeane oder zerklüftete Gebirge. Unzählige Menschen leben in ihr, oder in ihren kläglichen Überresten, genauso wie die vielen großen und kleinen Säugetiere, Bodenlebewesen, Pflanzen und vieles weitere mehr.

Was wir uns jedoch meistens spontan unter der Natur vorstellen, ist geprägt von unseren Glaubenssätzen und Anschauungen über die Welt und die Lebewesen in ihr. Ist das Essen von Tieren beispielsweise etwas Schlechtes, ja sogar verabscheuungswürdiges? Ist nur der Verzehr von Pflanzen moralisch vertretbar und zu befürworten?

Können wir moralische Regeln der menschlichen Gesellschaft so einfach auf unsere Umwelt, die Natur, anwenden, oder besteht Leben nicht in Wirklichkeit darin, dass die einen Kreaturen andere essen? Ja, es ist doch erstmal ganz egal, ob es Bakterien sind, die Pflanzen und Tiere zersetzen, oder Pflanzen, die sich gegenseitig erwürgen, oder Tiere die anderen an die Kehle gehen, oder Viren, Parasiten und Co die Tiere und Menschen befallen. Nach den Worten von William Ralph Inge ist "die gesamte Natur eine Konjugation des Verbs 'essen'." Die Natur ist, was das betrifft, weder moralisch noch unmoralisch, sondern definitionsgemäß amoralisch.

Frankreich: Brennesseln verboten

Mittwoch, den 14. August 2013, Quelle: kosmischeurkraft
   
Anwendungsverbot für Brennesseln. Werbung & Empfehlung für Brennesseln werden in Frankreich mit  75.000 € Strafe und 2 Jahren Gefängnis bestraft. Die Phama-Lobby ist gegen natürliche Dünger und Heilpflanzen. ”Das heisst ein Düngen und Giessen der Gartenpflanzen mit natürlichen Stoffen ist verboten, die Ausbringung von Pestiziden ist jedoch erlaubt.”

Veganismus Reloaded

Sonntag, den 30. Juni 2013, geschrieben von Denk Mal

Es ist ca. halb zehn Uhr morgens irgendwo in Deutschland, als ich meine Emails und diesen Blog hier kontrolliere und einen Leserkommentar zu dem Artikel „Veganismus unter der Lupe“ entdecke. Ich bin neugierig und lese mich zügig durch. Der Absender enttäuscht zwar erst etwas durch seine sich immer wiederholenden Beleidigungen, aber wenn man diese zur Seite schiebt, bleiben einige sehr schöne pro-vegane Argumente übrig, die ich so schon öfter gelesen und gehört habe. Warum also nicht einen Artikel daraus machen, frage ich mich. Ich hatte zwar nie vor, mich für meine eigene Ernährungsweise irgendwie rechtfertigen zu müssen, aber die allgemeine Uninformiertheit ist dermaßen erschreckend, dass ich gerne einen Beitrag zur Aufklärung leisten möchte. Denn wie immer ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint...

Veganismus unter der Lupe

Dienstag, den 21. Mai 2013, geschrieben von Denk Mal

Bist du auch schonmal von einem Veganer darüber aufgeklärt worden, dass Fleisch essen total unnatürlich ist, weil sich dieses unverarbeitet und ungewürzt überhaupt nicht genießen lässt, ja es von Natur aus nichtmal gut schmeckt? Achja, entgegne ich da, einem Veganer würde aber auch ganz schnell der Appetit vergehen, wenn er sich die Linsen, Bohnen, Kartoffeln, den Amaranth und Co so reinpfeifen würde, wie sie die Natur geschaffen hat. Und ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber mich kann man mit ungekochtem Spargel, Brokkoli, Blumenkohl, Lauch und dergleichen ebenfalls jagen. Das ist nichts, was ich persönlich roh verspeisen möchte.

Und apropos roh und unverarbeitet. Fakt ist doch, dass der Mensch evolutionär daran angepasst bzw. darauf angewiesen ist, viele seiner Lebensmittel weiterzuverarbeiten, genießbar und haltbar zu machen. Lagerungsfähige Kost, die sich auch so, wie die Natur sie geschaffen hat, über den Winter verzehren lassen würde, befindet sich stark in der Minderheit und hätte unseren Vorfahren kein so erfolgreiches Überleben garantiert.

Natürlich sollte man auch nicht die Tatsache übersehen, dass heute noch in vielen Kulturen Teile von Tieren oder Tierprodukte roh verzehrt werden: Blut, bestimmte Innereien, (Fisch)eier... Jedermanns Sache ist das natürlich nicht. Übrigens wer es nicht kennt: Trockenfleisch ist rohköstlich und gilt als absolute Delikatesse.

Doch schauen wir uns das Thema auch noch von ein paar anderen Seiten an...