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Da lachen selbst die Hühner

Freitag, den 09. Mai 2014, Quelle: oya
  
Lara Mallien und ­Johannes Heimrath besuchten Karl Ludwig Schweisfurth in den »Herrmannsdorfer Landwerkstätten«, um von ihm in das Prinzip der symbiotischen Landwirtschafft eingeweiht zu werden.
 
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Herr Schweisfurth, Sie bezeichnen sich als passionierten Metzger. Was verbindet Sie so sehr mit diesem Beruf?
Die Liebe zu Tieren und zu gutem Fleisch. Ich habe kürzlich ein interessantes Buch gelesen: »Artgerecht ist nur die Freiheit« von der Philosophin Hilal Sezgin. Sie begründet logisch und stringent ihre Auffassung, dass vernunftbegabte Wesen, die in Kategorien wie Moral und Ethik denken können – wie der Mensch –, empfindungsfähige Tiere weder halten, töten noch essen sollten. Die Antwort ist »vegan, nicht vegetarisch«. Ich bin ja nur Auswärtsvegetarier – ich rühre kein Fleisch an, wenn ich nicht genau weiß, woher es kommt.
Meine Meinung ist: Wir sind vernunftbegabte Wesen, aber zugleich Tiere, die sich von anderen Lebewesen ernähren. Da kommen wir nicht drum herum.

Wurzelsepp, radikaler!

Freitag, den 09. Mai 2014, Quelle: oya
   
Der Bauer Sepp Braun will das Übel an der Wurzel packen. Wortwörtlich. Eine Wende zum Guten sieht er nur, wenn wir unsere Verantwortung erkennen und in die Tiefe gehen. Wortwörtlich.

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© Foto: privat

Wer ist die "Weltgemeinschaft" überhaupt?

Freitag, den 21. März 2014, von Freeman auf Alles-SchallundRauch
    
US-Vizepräsident Joe Biden hat das russische Vorgehen auf der Halbinsel Krim im Namen der "Weltgemeinschaft" verurteilt. Es handele sich um einen fortgesetzten Angriff gegen die Souveränität der Ukraine, sagte Biden am Dienstag in Warschau. Wer hat Biden das Recht gegeben im Namen der "Weltgemeinschaft" zu sprechen und wer ist das überhaupt? Diese Frage will ich hier nachgehen, denn die Politiker und Medien erwähnen laufend, die "Weltgemeinschaft" fordert das und die "Weltgemeinschaft" will jenes. Klingt wie wenn das eine grosse Mehrheit an Staaten wäre. Diesen falschen Eindruck wollen sie uns jedenfalls vermitteln.

Schule des Lebens

Samstag, den 15. März 2014, Quelle: youtube.de
   


Bist du auch heute Morgen aufgestanden und hast dir nur gedacht: „Ich hab echt keinen Bock auf Schule?!" Stundenlang auf dem Hintern sitzen und jemandem beim Labern zuhören. Stundenlang Wissen eintrichtern lassen, das mit unserem Leben nichts zu tun hat. Stundenlang jemandem zuhören, der eigentlich keine Lust hat, uns den ganzen Scheiß zu erzählen? Du hast bestimmt auch Mitschüler, die mit Depressionen zu kämpfen haben und du kennst sicher auch Leute, die mit dem Stress in der Schule nicht zurecht kommen, oder? Mädchen, die sich die Arme ritzen und andere, die magersüchtig sind? Und dann kommst du am Abend nach Hause und dann schreien dich auch noch deine Eltern an? Weil du wieder schlechte Noten bekommen hast -- obwohl du gelernt hast! Nur weil dein Lehrer dich nicht mag? Oder weil er eben einfach nicht weiß, wie man Wissen richtig vermittelt?

Für mich ist das alles Vergangenheit.

Schul-Absurditäten

Samstag, den 15. März 2014, Quelle: unschulbar.net
   
1.      Die Schulnoten sagen rein gar nichts über die Leistung aus.
Die reinen Schulnoten berücksichtigen nicht, dass der Schüler vielleicht einen schlechten Lehrer, einen schlechten Tag oder eine ungünstige Lernumgebung zuhause hatte.

                           Next wall

2.      Es gibt nur einen Lösungsweg.
Und zwar den des Lehrers. Aber in der Realität gibt es immer mehrere Lösungswege für ein Problem.

3.      Nur 45 Minuten Zeit, um sich mit einem Thema zu beschäftigen.
Alle Pädagogen und Neurologen wissen, dass diese Art des “Lernens” die unnatürlichste ist.

                         Für-die-Welt-von-übermorgen

Falsch verstandene Tierliebe

Sonntag, den 02. März 2014, von Katja Triebel auf gunnews.de
  
Wie viele Elefanten erträgt ein Biotop?
Die folgenden Argumente werden von Tierschützern öfters nicht akzeptiert:
  • Jagd – auch Elefantenjagd – ist Artenschutz
  • Die Elefanten Afrikas müssen wie das Rotwild Mitteleuropas reguliert werden
  • Löwen sind Raubtiere, die gerne Giraffen fressen
  • Sogar vegane Ernährung tötet Tiere
  • Fleisch wächst nicht im Supermarkt

Pflanzen können sich erinnern und lernen auch ohne Gehirn

Sonntag, den 26. Januar 2014, Quelle: grenzwissenschaft-aktuell
  
Während die Fähigkeit sich zu erinnern und zu lernen bislang ausschließlich Menschen und Tieren zugesprochen wurde, belegen neuste Experimente australischer Biologen nun, dass auch Pflanzen dazu in der Lage sind. Die Entdeckung ist umso erstaunlicher, als dass es den Pflanzen schließlich an einer gehirnartigen, neuralen Struktur fehlt, wie sie bislang eigentlich als Grundvoraussetzung für diese Fähigkeit galt. Die Ergebnisse stellen die bislang sicher geglaubten Grenzen zwischen Pflanzen- und Tierreich - und damit auch zu uns Menschen - radikal in Frage.


© Bouba (Creative Commons)
Mimosenpflanze. 

Die neue Feldordnung - was verbirgt sich hinter den mysteriösen Mustern im Feld?

Freitag, den 29. November 2013, Quelle: youtube.de
 
Diese Frage beschäftigt die Menschheit schon seit Generationen. So lässt sich bereits im Märchen - und Legendenschatz alter Kulturen die Auseinandersetzung mit diesem bislang unergründeten Phänomen belegen. Mit fortschreitender Technologie, die den Blickwinkel auf die komplexen Kornkreisformationen zunehmend erweitern, versucht man dem Rätsel mit wissenschaftlichen Methoden auf den Grund zu gehen. Dabei kommen nach und nach erstaunliche Ergebnisse zu Tage: Radioaktivität, aufgeplatzte Wachstumsknoten, magnetische Partikel im Feld, die dort eigentlich gar nicht sein dürften. Sogar eine Energieform, die ähnlich wie eine Mikrowelle funktioniert, konnte nachgewiesen werden.

NuoViso begab sich im Sommer 2008 nach Wiltshire in Südengland, um dort vor Ort das Phänomen zu erleben. Stets mit der Kamera parat, begleiteten wir die privaten Kornkreisforscher bei ihrer erkentnisreichen Arbeit. Über den Ursprung dieser neuen Feldordnung, ist man sich bis heute nicht einig. Aber geeint ist man davon überzeugt, dass diese Muster in den Feldern, nicht das Werk von Menschenhand sein können.




Verwandter Artikel:

Wusstest du schon, ...?

Die Notwendigkeit der Desillusionierung

 Freitag, den 29. November 2013, veröffentlicht auf Sott.net
Nichts ist trauriger als der Tod einer Illusion. ~ Arthur Koestler
Unsere größte Illusion besteht in dem Glauben daran, dass wir denken frei zu sein. ~ H.F. Amiel
Wenn wir nur wüssten, was Illusion ist, so würden wir dann das Gegenteil kennen: was Wahrheit ist. Diese Wahrheit würde uns aus der Sklaverei befreien. ~ Boris Mouravieff
Desillusionierung ist eine Erfahrung die uns allen bekannt ist. Man kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass jeder Mensch im Laufe seines Lebens einmal die Erfahrung gemacht hat an etwas geglaubt zu haben das sich später als falsch herausstellte. Der anfängliche Schock der entsteht wenn die eigene Wahrnehmung sich als gegenteilig zu den harten Fakten und der Realität entpuppt, kann sich von einer leichten Enttäuschung bis hin zu dem Gefühl eines überwältigenden psychologischen Traumas äußern.

Die Natur, das Essen, der Tod und wie alles zusammenhängt...

Freitag, den 04. Oktober 2013, geschrieben von Denk Mal

Unter der Natur stellt sich natürlich spontan erstmal jeder etwas anderes vor. Die Natur sind undurchdringliche Regenwälder, unberührte Prärien, leuchtend blaue Ozeane oder zerklüftete Gebirge. Unzählige Menschen leben in ihr, oder in ihren kläglichen Überresten, genauso wie die vielen großen und kleinen Säugetiere, Bodenlebewesen, Pflanzen und vieles weitere mehr.

Was wir uns jedoch meistens spontan unter der Natur vorstellen, ist geprägt von unseren Glaubenssätzen und Anschauungen über die Welt und die Lebewesen in ihr. Ist das Essen von Tieren beispielsweise etwas Schlechtes, ja sogar verabscheuungswürdiges? Ist nur der Verzehr von Pflanzen moralisch vertretbar und zu befürworten?

Können wir moralische Regeln der menschlichen Gesellschaft so einfach auf unsere Umwelt, die Natur, anwenden, oder besteht Leben nicht in Wirklichkeit darin, dass die einen Kreaturen andere essen? Ja, es ist doch erstmal ganz egal, ob es Bakterien sind, die Pflanzen und Tiere zersetzen, oder Pflanzen, die sich gegenseitig erwürgen, oder Tiere die anderen an die Kehle gehen, oder Viren, Parasiten und Co die Tiere und Menschen befallen. Nach den Worten von William Ralph Inge ist "die gesamte Natur eine Konjugation des Verbs 'essen'." Die Natur ist, was das betrifft, weder moralisch noch unmoralisch, sondern definitionsgemäß amoralisch.

Der Verlust des Mitgefühls

Donnerstag, den 05. September 2013, von Jan Moewes

Nach seiner intensiven Beschäftigung mit dem Werk von Arno Gruen erzählt Jan Moewes, was ihn der große Psychologe über Ursache und Wirkung der Zerstörung der Empathie gelehrt hat und wie sich die Fähigkeit zur Einfühlung zurückgewinnen lässt.

 »Den musst du lesen, der schreibt genau über das Gleiche wie du!« Dank dieser Worte eines Freundes lernte ich Arno Gruen kennen, oder zumindest sein Werk. Nichts hat mir mehr geholfen, mich selbst und mein »Werk« zu verstehen. Er hat mir gezeigt, wo die Dinge zusammenhängen, die ich getrennt sah. Das, worüber wir beide schreiben, ist die Zerstörung dessen, was man heute Empathie nennt, mehrheitlich als Einfühlungsvermögen verstanden. ­Dabei ist es unsere ganze Liebesfähigkeit. Liebe ist ohne gemein­sames Empfinden unmöglich.
Meine Erkenntnisse verhielten sich allerdings zu denen des Professors wie ein Notizblock zu einer Enzyklopädie. Plötzlich hatte mir jemand eine so klare Brille aufgesetzt, dass ich hier den Versuch wagen kann, den Teufelskreis zu umreißen, der unsere Kultur formt und festigt. Ausgelöst wird das Ganze immer wieder durch das, was die große Mehrheit »Erziehung« nennt. Ich nenne es Kindesmisshandlung. Ich möchte nicht wissen, wie das Kind es nennen würde. Sie und ich, wir haben es fast alle längst hinter uns gebracht, zumindest den Part des Kindes, Erwachsene auch den Part des Misshandelnden. Arno Gruen sieht das auch so:

Wie kommt das Böse in die Welt?

Donnerstag, den 01. August 2013, geschrieben am 01. Juni 2002 von Alice Miller

Es kann heute gar kein Zweifel darüber bestehen, dass das Böse existiert und dass es Menschen gibt, die zur extremen Destruktivität fähig sind. Dank dem Fernsehen kann sich heute jeder ein Bild davon verschaffen. Doch diese Feststellung bestätigt keineswegs die verbreitete Behauptung, dass es Menschen gibt, die böse auf die Welt kommen. Ganz im Gegenteil, alles hängt davon ab, wie diese Menschen bei der Geburt empfangen und später behandelt wurden. Kinder, die von Geburt an Liebe, Respekt, Verständnis, Freundlichkeit und herzliche Zuwendung erfahren, entwickeln selbstverständlich andere Eigenschaften, als ein Kind, das von Anfang an auf Verwahrlosung, Missachtung, Gewalt oder gar Misshandlung stößt, ohne dass ihm jemals ein wohlwollender Mensch beisteht, der es an die Liebe glauben lässt. Wenn dies fehlt, wie es in den Kindheiten aller von mir untersuchten Diktatoren der Fall war, wird das Kind dazu neigen, die erlittene Gewalt zu glorifizieren und sie später in grenzenlosen Ausmaßen auszuüben, wo immer es ihm möglich ist. Denn jedes Kind lernt durch Nachahmung. Sein Körper lernt nicht das, was wir ihm mit Worten beibringen wollten, sondern das, was dieser Körper erfahren hat. Daher lernt ein geschlagenes, verletztes Kind zu schlagen und zu verletzen, während das beschützte und respektierte Kind lernt, Schwächere zu respektieren und zu beschützen. Weil es nur diese Erfahrung kennt.

Auf der Straße nach Nirgendwo

Mittwoch, den 10. Juli 2013, Auszug aus einer Rede von Tahca Ushte (Lame Deer)

     „ICH BIN EIN MEDIZINMANN – ein wicasa wakan. Medizinmann das ist ein Wort, das die Weißen erfunden haben. 

     Ich wünschte, es gäbe ein besseres Wort, um auszudrücken, was „Medizinmann” für uns bedeutet aber ich finde keines und du auch nicht, und so müssen wir uns wohl damit zufrieden geben. Ein wicasa wakan muss viel und oft mit sich allein sein. Er will weg von der Menge, weg von den kleinen, alltäglichen Dingen. Er liebt es zu meditieren, sich an einen Baum oder an einen Felsen zu lehnen und zu fühlen, wie sich die Erde unter ihm bewegt, und wie über ihm das Gewicht des weiten flammenden Himmels lastet. Auf diese Weise lernt er, zu verstehen. Er schließt die Augen, und er beginnt, klarer zu sehen. Was du mit geschlossenen Augen siehst, das zählt. Der wicasa wakan liebt die Stille, er hüllt sich in sie ein, wie in eine Decke – eine Stille, die nicht schweigt, die ihn mit ihrer donnergleichen Stimme vieles lehrt. Solch ein Mann liebt es, an einem Ort zu sein, wo er nur das Summen der Insekten hört. Er sitzt, das Gesicht gegen Westen, und bittet um Beistand. Er redet mit den Pflanzen, und sie antworten ihm. Er lauscht den Stimmen de wama kaskan – der Tiere. Er wird einer von ihnen. Von allen Lebewesen fließt etwas in ihn ein, und auch von ihm strömt etwas aus. Ich weiß nicht, was und wie, aber es ist so. Ich habe es erlebt. Ein Medizinmann muss der Erde angehören, muss die Natur lesen können wie ein weißer Mann ein Buch.

Wusstest du schon, ...?

Montag, den 08. Juli 2013, geschrieben von Denk Mal 

...dass hohe Persönlichkeiten wie William Crookes (Erfinder der Kathodenstrahl- bzw. Bildröhre), Wilhelm Weber (Mitarbeiter von Gauß und Mentor von Riemann), J.J. Thompson (Nobelpreisträger für die Entdeckung des Elektrons 1906) und Lord Rayleigh (einer der größten klassischen Physiker des späten 19. Jahrhunderts und Gewinner des Nobelpreises im Jahre 1904) allesamt zu den Verteidigern von einem Medium namens Henry Slade gehörten?

Veganismus unter der Lupe

Dienstag, den 21. Mai 2013, geschrieben von Denk Mal

Bist du auch schonmal von einem Veganer darüber aufgeklärt worden, dass Fleisch essen total unnatürlich ist, weil sich dieses unverarbeitet und ungewürzt überhaupt nicht genießen lässt, ja es von Natur aus nichtmal gut schmeckt? Achja, entgegne ich da, einem Veganer würde aber auch ganz schnell der Appetit vergehen, wenn er sich die Linsen, Bohnen, Kartoffeln, den Amaranth und Co so reinpfeifen würde, wie sie die Natur geschaffen hat. Und ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber mich kann man mit ungekochtem Spargel, Brokkoli, Blumenkohl, Lauch und dergleichen ebenfalls jagen. Das ist nichts, was ich persönlich roh verspeisen möchte.

Und apropos roh und unverarbeitet. Fakt ist doch, dass der Mensch evolutionär daran angepasst bzw. darauf angewiesen ist, viele seiner Lebensmittel weiterzuverarbeiten, genießbar und haltbar zu machen. Lagerungsfähige Kost, die sich auch so, wie die Natur sie geschaffen hat, über den Winter verzehren lassen würde, befindet sich stark in der Minderheit und hätte unseren Vorfahren kein so erfolgreiches Überleben garantiert.

Natürlich sollte man auch nicht die Tatsache übersehen, dass heute noch in vielen Kulturen Teile von Tieren oder Tierprodukte roh verzehrt werden: Blut, bestimmte Innereien, (Fisch)eier... Jedermanns Sache ist das natürlich nicht. Übrigens wer es nicht kennt: Trockenfleisch ist rohköstlich und gilt als absolute Delikatesse.

Doch schauen wir uns das Thema auch noch von ein paar anderen Seiten an...